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***Nicht die Strecke ist der Feind, sondern die Geschwindigkeit*** |
Meine Lauftipps
Sollte man Laufanfänger, ohne Erfahrung sein, oder jahrelang keinen Sport mehr getrieben haben,
sollten man vor dem Lauftraining einen Arzt aufsuchen, um prüfen zu lassen, ob man
fürs Laufen,
oder für Ausdauersport, geeignet ist. Am besten ist ein Sportarzt, in Verbindung mit einem Kardiologen.
Gute Laufschuhe sind das wichtigste!
Am besten man lässt sich in einem Fachgeschäft beraten (z.B.. Bunert Laufsport). Dort werden die Füße
richtig vermessen und eventuelle Fehlstellungen ermittelt, etwa ein Senk- oder Spreizfuß.
Es folgt eine Laufbandanalyse. Anhand der Ergebnisse findet man den optimalen Schuh.
Atmungsaktive Laufkleidung sollte unverzichtbar sein. Natürlich passend zur Jahreszeit.
Da sollte man sich ebenfalls im Fachgeschäft beraten lassen.
Die Devise lautet: Langsam starten, um später, nach und nach das Tempo und die Laufkilometer zu steigern.
Zu schnell, zu viel schaffen zu wollen, verdirbt den Trainingseffekt. Man wird ganz schnell die Lust verlieren.
Dieses geschieht nicht, wenn man als Anfänger, nach 2-3 Minuten laufen, eine ebenso lange
Gehpause einlegt.
Dieses dann so ca. 2 bis 3 mal die Woche, 30 bis 45 Minuten. Dann, nach und nach, die Gehpausen verringern
bis sie irgendwann ganz weggelassen werden, oder die Intervalle vom Laufen, gegenüber dem gehen,
verlängert werden.
Es ist unbedingt darauf zu achten, das man nicht zu schnell läuft. Langsam laufen
bedeutet nicht, das man schwächelt,
sondern genau weis, wie man seinen Körper belasten kann, um sein Ziel zu erreichen. Man sollte sich nicht von evtl.
schnelleren Läufern, welche überholen, mitziehen lassen. Es bringt nichts, wenn man aus falschem Ehrgeiz, schneller
wird, und dann zum Ende hin, die Puste verliert. Es ist wichtig, seinen Lauf, so
gleichmäßig wie möglich ans Ziel zu bringen.
Es kommt die Zeit, wo auch Du
den ein oder Anderen überholst ;-)
Am Anfang sollte man sich ein flaches Streckenprofil aussuchen, am besten eine 30 bis 45 minütige Rundstrecke (die km spielen keine Rolle, sondern nur das eigene Tempo), welche einem immer die Möglichkeit gibt, schnell an seinen Ausgangspunkt zurückzukehren. Man wird sehen, das man automatisch, schon nach
wenigen, regelmäßigen Trainingseinheiten, die Strecke schneller und einfacher bewältigt. Das sorgt für die ersten Erfolgserlebnisse und spornt an, zum weitermachen. Irgendwann sollte man dann die Strecke erweitern, oder einfach mal 2 Runden laufen. Das Tempo spielt keine Rolle,
hauptsache man fühlt sich wohl und schafft sein Ziel!
SCHNELLER WIRD MAN IRGENDWANN AUTOMATISCH
Es ist ratsam, die Zeit zu stoppen, um seine eigenen Läufe miteinander zu vergleichen. Das
heißt aber nicht,
das man auf Zeit laufen soll! Dieses kann man später machen, wenn man genug Erfahrung hat.
Es gibt immer mal wieder schlechte Tage, wo man nicht so gut drauf ist. An solchen Tagen sollte man es ruhig angehen lassen,
und ganz locker Bzw. langsam Laufen. Meistens kommt die Lust dann nach ein paar Metern von ganz alleine.
Schafft man auch diesen, nicht so tollen Lauf, so hat man hinterher doch ein sehr gutes Gefühl!
Bei Verletzungen oder Erkrankung der Atemwege, ist unbedingt zu pausieren, und bei stärkeren Beschwerden, einen Arzt aufzusuchen! Es bringt nichts, sich zu quälen! Außerdem ist es stark
gesundheitsgefährdend!
Für Anfänger ist es ratsam, einen Pulsmesser zu tragen, und im Bereich von ca. 120
Schlägen zu trainieren.
Um dem Abscheuern zwischen den Beinen vorzubeugen, ist zu empfehlen, die betroffenen Stellen vor dem Lauf, dick mit Vaseline einzuschmieren.
Bei längeren Läufen sollte man schauen, das man einen Trinkgürtel oder ähnliches dabei hat. Bei einem Rundweg kann man die
Flasche auch z.B. im Auto deponieren und bei jeder Runde trinken.
Viel trinken ist sehr wichtig! Allerdings sollte man vor und beim Laufen auf säurehaltige Getränke verzichten, damit keine Magenprobleme auftreten. Wasser mit ganz wenig Apfelsaft ist ratsam.
Man sollte auch vor einem lauf noch mal
auf Toilette gehen (ganz wichtig ;-))
Bei steigenden Temperaturen im Sommer empfiehlt es sich, morgens zu laufen. Die Luft ist früh noch angenehm kühl, und gerade, wenn
man durch belebte Straßen läuft, ist die Luft reiner als am Abend.
Ansonsten ist die Tageszeit egal.
Aufwärmen und Dehnen sind vor einem Lauf unverzichtbar. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, da die Muskulatur bei langsamen Beginn
schnell auf die Belastung einstellt. Deswegen auch immer vorsichtig und langsam Anlaufen!